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Hoffnungsboxen für die Ukraine

Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule packen Hoffnungsboxen für die Ukraine

Wie können wir helfen? Diese Frage stellten sich Schülerinnen und Schüler der Eichendorffschule Wetzlar im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema „Diakonie“. Der Religionskurs der 9. Klasse war bereit anzupacken. Bald wurde eine passende Möglichkeit gefunden: Das Missionswerk “Brücke der Hoffnung” (https://www.bdh.org/helfen/) lädt das ganze Jahr über zum Packen von Hoffnungs- und Geschenkboxen ein, die mit LKWs in die Ukraine transportiert werden. Dort werden sie an Kinder, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen, verteilt. Verpackungs- und Informationsmaterial wurden von dem Hilfswerk gestellt. Die Schülerinnen und Schüler organisierten sich in 2er- bis 3er- Gruppen und erstellten einen Packplan. Sie füllten die Boxen mit Kleidung, Spielzeug, Schreibutensilien und Süßigkeiten, die sie von zu Hause mitbrachten. Nachdem die Päckchen gefüllt waren, bekundeten die Schülerinnen und Schüler, dass die Aktion sie froh gemacht habe und dass sie es begrüßen würden, öfters praktische Hilfsaktionen in der Schule durchzuführen. Angeregt durch das Packen der Hoffnungsboxen, sind nachstehend einige Gedanken der Schülerinnen und Schüler des Religionskurses bezüglich des Helfens angeführt.

Helfen kostet etwas.
Es ist schwer etwas abzugeben, aber man sollte auch an die Hilfsbedürftigen denken (Marc K., 9a). Anstrengend war es nicht, die Sachen von zu Hause rauszusuchen, aber es hat schon Zeit gekostet (Marc K., 9a).

Auch hat man Angst, dass das das Geschenk dem Empfänger nicht gefallen könnte, aber lieber eine kleine Freude machen, statt nichts (Charlise S., 9d).

Helfen macht glücklich.
Viele Menschen auf der Welt haben kein Geld, um sich das Notwendigste zu kaufen. Deswegen finde ich es persönlich wichtig, dass man Menschen hilft, wo man kann. Helfen macht Menschen in Not und auch einen selber glücklich (Tamina R., 9b).

In der Schule die Hoffnungsboxen zu packen, hat schon Spaß gemacht (Marc K., 9a).

Mich hat es gefreut, dass wir in der Schule sowas gemacht haben. Das war mal was anderes und ich würde es gerne öfter machen (Nina B., 9d).

Helfen verändert die Welt und die Menschen zum Guten.
Die Kinder in der Ukraine bekommen mit, dass Menschen, die selbst tausende Kilometer weit weg sind, an sie denken und ihnen eine Freude machen wollen. Vielleicht werden diese Kinder dadurch motiviert, auch ihren Mitmenschen zu helfen (Paul F., 9b).